Illustration eines Mannes

Die 9 dämlichsten Männersprüche aus der Gebärabteilung

«Jetzt reiss dich mal zusammen!»: Es gibt Aussagen, die Männer in der Gebärabteilung vermeiden sollten, wollen sie den Familienfrieden nicht nachhaltig gefährden. Wir haben diese zusammengetragen und erklären, wie Väter während der Geburt eine echte Hilfe sein können.

Sollen Männer bei der Geburt dabei sein? Lange hiess die Antwort: Nein! Das Gebären war während Jahrtausenden eine exklusiv weibliche Angelegenheit. Noch in den 1960er Jahren war Männern in vielen Spitälern der Zutritt zur Gebärabteilung verwehrt, angeblich aus hygienischen Gründen. Tempi passati! Im KSB sind rund 99 Prozent aller Papas live dabei, wenn ihr Nachwuchs das Licht der Welt erblickt. Meist sind sie bestens auf das freudige Ereignis vorbereitet, hatte das Paar doch mehrere Monate Zeit, um sich darauf einzustimmen.

Ausnahmesituation «Geburt»

Während eine Geburt für die Ärzte, Hebammen und Pflegefachkräfte eine tägliche Routine darstellt, handelt es sich für das Paar um eine Ausnahmesituation. «Diese kann werdende Eltern natürlich auch überfordern», sagt Marianne Bauer, Leitende Hebamme am KSB. «Oft kommt es vor, dass der Mann die Frau nervös macht. Dann schickt man ihn kurz raus, um einen Kaffee zu holen.» Dass Männer in Ohnmacht fallen, wie man es in TV-Filmen immer wieder sieht, kommt in der Realität höchst selten vor. «Die meisten Männer wachsen in die Situation hinein. Auch diejenigen, die vorher sagten, sie würden den Anblick nicht ertragen», sagt Marianne Bauer.

Verbale Ausrutscher in der Gebärabteilung

In dem Gefühlschaos aus Freude, Stress, Hilflosigkeit und Überforderung kann einem werdenden Vater schon mal ein unangebrachter Spruch über die Lippen kommen. Nachzulesen sind die verbalen Ausrutscher in den einschlägigen Internetforen. Wir haben Ihnen die unglaublichsten und lustigsten Sätze zusammengestellt, die Männer ihren entbindenden Frauen gesagt haben sollen:

  • Nach 19 Stunden Wehen: «Mir ist langweilig.»
  • «So komm, du musst jetzt mal ein bisschen mitarbeiten.»
  • Ungeduldig auf dem Stuhl sitzend: «Gibt’s hier kein WLAN?»
  • «Tut das denn wirklich so sehr weh?»
  • Die ersten Worte, nachdem die Tochter entbunden war: «Sie sieht aus wie unser Postbote.»
  • «Du hörst dich an wie ein Zombie bei ‹The Walking Dead›.»
  • Als sie ihn bat, mit ihr zu reden, um sie von dem bevorstehenden Kaiserschnitt abzulenken, begann er: «Okay, sie schneiden dich nur auf …»
  • Mitten im schmerzvollen Geburtsvorgang sagte er: «Bist du nicht froh, dass du keine Medikamente genommen hast?»
  • Während sie vor Schmerzen schrie, sagte ihr Mann zur Hebamme: «Ignorieren Sie meine Frau, die ist einfach schmerzempfindlich.»

Der Mann als Fan

Mit solchen Aussagen treten Männer natürlich voll ins verbale Fettnäpfchen. Daher gilt auch in der Gebärabteilung die wichtigste aller Kommunikationsregeln: Zuerst denken, dann sprechen. Doch was muss ein Mann tun, damit er während der Geburt eine echte Hilfe ist? «Es ist wie bei den Olympischen Spielen: Dabei sein ist alles», sagt Marianne Bauer. Während der Geburt spiele der ideale Mann den Betreuer und Fan seiner Frau. «Er soll ihr den Rücken stärken, sie motivieren und ihr sagen, wie toll sie das macht. Das ist das Wichtigste.»

Führung Gebärabteilung und Wochenbett

Das KSB bietet immer wieder Führungen durch die Gebärabteilung und das Wochenbett an. Informieren Sie sich über die zukünftigen Veranstaltungen.






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