Pflegerinnen bei der Arbeit am KSB

Pflege: Der Mensch steht im Mittelpunkt

Sie sind das Rückgrat des Spitalbetriebs: die Mitarbeitenden der Pflege. Sie betreuen die Patienten am KSB rund um die Uhr und sind für diese wichtige Bezugspersonen. Im Video geben zwei Pflegefachpersonen Einblicke in ihren Alltag.

Um Patienten bestmöglich zu betreuen, braucht es eine Vielzahl medizinischer Geräte und moderne Technik. Vor allem aber braucht es hochmotivierte und engagierte Mitarbeitende. Denn die Pflegefachpersonen verabreichen nicht nur Medikamente und wechseln Verbände. Sie sind oft auch die engste Kontaktperson für Menschen in einer ungewohnten und oft mit Ängsten verbundenen Situation. Abgesehen davon erkennen sie potenzielle Risiken wie Sturz, Hautdruckstellen, Mangelernährung und beugen Komplikationen wie Infektionen, Bewegungseinschränkungen bei Gelenken oder Bildung von Gerinnseln in den Venen vor. Die Pflege geniesst deshalb einen besonderen Stellenwert am KSB. Diese Wertschätzung, der freundliche Umgangston und die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit tragen entscheidend zum reibungslosen Funktionieren des Spitals bei.

Im Video erzählen die Pflegefachleute Marcel Lengen und Luljeta Kastrati von ihren Erfahrungen am KSB und der Arbeit mit den Patienten.

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Der verhinderte Landschaftsgärtner

Pflegefachpersonen, Rettungssanitäter oder Hebammen – über 200 Lernende oder Studierende werden jährlich am KSB-Departement Pflege ausgebildet. Zahlreiche Pflegefachpersonen arbeiten bereits seit ihrer Grundausbildung im Haus. «Eigentlich wollte ich ja Landschaftsgärtner werden», sagt Marcel Lengen, Co-Stationsleiter in der interdisziplinären Privatabteilung. Doch in der Schnupperlehre am KSB habe es ihm dann aber so gut gefallen, dass er diese Idee kurzerhand über Bord geworfen habe. Offensichtlich die richtige Entscheidung, denn mittlerweile arbeitet Lengen bereits seit elf Jahren am KSB und war auch selbst in der Lernendenausbildung tätig. Das KSB lege sehr viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung: «So konnte ich die Ausbildung zum Erwachsenenbildner und verschiedene Weiterbildungen im Bereich Onkologie und Palliative Care absolvieren.»

Job und Familie unter einem Hut

Auch Luljeta Kastrati hat schon die Grundausbildung zur Pflegefachfrau am KSB absolviert. Die Arbeit am Patienten steht für die zweifache Mutter auch nach 16 Jahren im Mittelpunkt: «Ich möchte mit Menschen arbeiten. Andere Aspekte wie die unregelmässigen Arbeitszeiten rücken da in den Hintergrund.»  Darüber hinaus fördert das KSB die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bietet beispielsweise eine interne Kinderbetreuung für die Angestellten an. Auch bei der Schichtplanung werde auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden Rücksicht genommen: «Ich konnte mein Arbeitspensum je nach Situation problemlos anpassen und so Familie und Job immer unter einen Hut bringen.»

Auch die Pflege freut sich auf den Neubau

Wenn in drei Jahren der Neubau des KSB bezogen wird, gehört endlich auch die in die Jahre gekommene Spitalinfrastruktur der Vergangenheit an. Darauf freuen sich auch die Pflegenden. «Im Neubau wird die gesamte Infrastruktur auf Lean-Management ausgerichtet sein», sagt Stationsleiter Lengen. Das ist ihm wichtig, denn Lean-Management ist ein Organisationssystem, das die Patientenzufriedenheit in den Fokus stellt. Im Arbeitsalltag der Pflege sorgt Lean-Management für eine direktere Kommunikation, effizientere Arbeitsabläufe und schnellere Problemlösungen. Es senkt die administrativen Aufwände und erlaubt es den Pflegefachpersonen so, mehr Zeit mit den Patienten zu verbringen. Und genau das möchten die meisten Pflegenden tun: mit Menschen arbeiten.

Pflege am KSB, Hand am einer Infusion

Die Pflege am KSB

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