Medizinische Praxisassistentin: Lernende MPA Fabienne Boldini im Labor des KSB

Medizinische Praxisassistentin: «MPA ist mein Traumberuf»

Fabienne Boldini absolviert eine Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin (MPA) am Kantonsspital Baden. Erfahrt, was die 21-Jährige an ihrer Lehre begeistert und welche Tätigkeiten das Berufsbild ausmachen.

«Bereits im Kindergarten wusste ich, dass mein Beruf mit Medizin verknüpft sein soll», sagt Fabienne Boldini, Lernende Medizinische Praxisassistentin (MPA) am Kantonsspital Baden. So reifte als Schülerin der Wunsch in ihr, Tierärztin zu werden. Nach zwei Jahren Kantonsschule änderten sich jedoch Ihre Ziele. «Ich wollte lieber rasch finanziell unabhängig werden als ein langes Studium an der Universität zu absolvieren.» Zudem merkte sie, dass sie sich neben der Medizin auch für die Administration interessierte.

So wirst du MPA

MPA bilden im Spital eine wichtige Schnittstelle zwischen der Administration und klinischen Bereichen. So tragen sie zu einem erfolgreichen Ablauf der Patientenbehandlungen bei. Die Lehre zur Medizinischen Praxisassistentin oder zum Medizinischen Praxisassistenten EFZ dauert drei Jahre. Bei entsprechender Eignung ist lehrbegleitend auch die Berufsmatur möglich. Voraussetzung ist ein Abschluss der Real-, Sekundar- oder Bezirksschule.

Medizinische Praxixassistentin, ein vielfältiges Berufsbild

Die Schnuppertage als Medizinische Praxisassistentin im Kantonsspital Baden überzeugten Fabienne, dass dieser Beruf die von ihr bevorzugten zwei Welten vereint: Medizin und Administration. So ist sie einerseits in der Medizinaltechnik tätig, etwa bei Laboruntersuchungen, EKG und digitalisierten Auswertungen. «Andererseits agiere ich als Organisatorin und erledige administrative Aufgaben.» Darüber hinaus betreut die angehende MPA am KSB Patientinnen und Patienten, legt Gipse und Verbände an und assistiert den Ärztinnen und Ärzten bei Eingriffen.

Medizinische Praxisassistentin: Lernende Fabienne Boldini
«Es ist spannend, bei einer Untersuchung Herzstrukturen zu erkennen, die ich in der Berufsfachschule kennengelernt habe.»
Fabienne Boldini, angehende medizinische Praxisassistentin

Besonders attraktiv an der Ausbildung im Spital findet sie, dass die Lernenden Einblicke in die verschiedenen Bereiche bekommen. Zuletzt hat Fabienne Boldini auf der Kardiologie gearbeitet. Zu ihren Aufgaben zählte es, Narkosemedikamente aufzuziehen. Diese braucht es, damit die Ärzte bei Patienten unter einer kurzen Narkose einen Ultraschall via Speiseröhre machen können. «Es ist spannend, während einer Untersuchung Herzstrukturen zu erkennen, die ich in der Berufsfachschule kennengelernt habe.» Aktuell arbeitet sie in der Notfallpraxis. Gipsen, Schienen und Infusionen legen gehören zu ihren häufigsten Aufgaben. Kein Tag gleicht dem anderen; das gefällt Fabienne sehr.

Das KSB bildet jedes Jahr mehrere MPA aus. Erfahre im Video, wie Katharina Salghetti-Drioli, Lernende im dritten Jahr, ihren Alltag erlebt.

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MPA-Lehre: Theorie und Praxis kombinieren

Dass sich Theorie und Praxis in ihrer Ausbildung verbinden, fasziniert die 21-Jährige Fabienne. «Ich merke, dass ich zwischen den beiden Welten Brücken schlagen kann.» Die junge Frau ist zwar nicht direkt in die Pflege eingebunden. Dennoch ermöglicht sie mit ihrer Arbeit, dass Fachspezialistinnen und -spezialisten mehr Patientinnen und Patienten behandeln können: Sie nimmt ihnen viele Aufgaben ab.

Dank der breit gefächerten MPA-Lehre kann Fabienne anschliessend Ausbildungen in verwandten Fachgebieten angehen. «Mein Ziel ist es, einige Zeit in meinem Beruf zu arbeiten und dann Rettungssanitäterin zu werden.»

MPA-Ausbildung am KSB

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