Ambulant vor Stationär: Eine Passantin im Interview.

Ambulant vor stationär – die Strassenvisite

Immer mehr Untersuchungen und Eingriffe können dank des medizinischen Fortschritts ambulant durchgeführt werden. Wir haben Passanten in Baden gefragt, ob sie diesen Trend befürworten und welche Bedenken sie allenfalls hegen.

Eine Operation des grauen Stars, von Krampfadern oder eine diagnostische Herzuntersuchung – dies sind nur drei von dreizehn Eingriffen und Untersuchungen, die im Kanton Aargau wenn möglich ambulant durchgeführt werden. Der Patient wird also nicht stationär aufgenommen, sondern kann die Nacht nach dem Eingriff zuhause verbringen. Das fördert die Genesung, denn in der vertrauten Umgebung erholt man sich nach einem Eingriff erwiesenermassen besser. Zudem sind die Kosten eines ambulanten Eingriffs tiefer als die einer stationären Behandlung – der Kostenanstieg im Gesundheitswesen wird so gedämpft.

Ambulant oder stationär – das sagen die Passanten

Lieber gleich nach Hause oder doch zur Sicherheit eine Nacht im Spital verbringen? Wir haben Passanten in Baden gefragt, was sie bevorzugen, nach welchen Kriterien sie sich entscheiden würden und wie sie die Kostenentwicklung beurteilen.

Nach dem ambulanten Eingriff nach Hause

Die Passanten in Baden sind sich grösstenteils einig – sie würden sich lieber in aller Ruhe zuhause im eigenen Bett erholen. Zudem vertrauen sie auf die Einschätzung der Ärzte: Wenn kein medizinischer Grund vorliegt, würden sie nach einem ambulanten Eingriff bedenkenlos nach Hause gehen. Einige Passanten würden sich auf die Unterstützung von Verwandten oder Freunden verlassen, falls sie daheim auf Hilfe angewiesen wären. Dass mit dem Prinzip «Ambulant vor stationär» auch der Anstieg der Gesundheitskosten gedämpft wird, unterstützen alle Befragten.

Würden Sie sich lieber zuhause im eigenen Bett von einem kleineren Eingriff erholen, oder fühlen Sie sich im Spital besser aufgehoben?

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